KURZartikel: Das Langhaus der Rössner Kultur

Der Beginn der Jungsteinzeit markiert den Schritt aus der Zeit der Jäger und Sammler zueiner sesshaften Lebensweise.
Hiermit verbunden sind die Domestizierung von Tieren und der Anbau von Feldfrüchtensowie die Verarbeitung von Keramik und eine Vorratshaltung. Sie bilden die Grundlage für ein Anwachsen der Bevölkerung.
Über zwanzig starke Eichenstämme bilden das Gerüst, auf dem ein reetgedecktes Dach ruht.
Die Wände bestehen aus gespaltenen Eichenbohlen. Das Haus stand ursprünglich in einem Siedlungsverband,
gefunden im Braunkohlerevier zwischen Köln und Jülich.
Eine Rekonstruktion dieses Haustyps steht im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen.
 

Michael Stanke
aus dem Katalog "50 Denkmale"

 

Das Bild (Titel: Trapezförmiges Langhaus der Rössener Kultur, Neolithikum 4300 v. Chr. im Freilichtmuseum Oerlinghausen) kann in unserem Museumsshop übrigens käuflich erworben werden.

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Michael Stanke

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